Wie begeistert man Bewerber? Genau, mit einer bewerbermagnet-artigen Unternehmensseite. In meinem letzten Beitrag habe ich Ihnen aufgezeigt wie man eine Karriereseite erstellt, die Bewerber förmlich anzieht, ja nicht nur anzieht, sondern auch zum Bewerben verleitet. Vom Unbekannten zum Bewerber – so lautet das Ziel.

Anhand der Infografik, können Sie sehen wie Ihnen genau das gelingt! Sie sehen wie essentiell wichtig eine gelungene Karriereseite ist! Wie Sie wissen, ist es enorm bedeutend, dass man sich in seinen potenziellen Bewerber hineinversetzt. 

Well done! Denn Sie haben sich sicherlich mit dem Thema befasst und sich in Ihrer Kandidaten hinein gedacht. Sie kennen nun deren Bedürfnisse und bieten anhand dessen wichtige Informationen, die Sie als Arbeitgeber authentisch und ehrlich rüberbringt. Sie können ihren potenziellen Bewerbern sogar positive Erfahrungen bieten, jedoch fehlt Ihnen trotzdem die nötige Inspiration. Dann habe ich hier ein paar Beispiele für Sie, denn Karriereseiten müssen nicht langweilig sein!

Falls Sie sich nun doch noch fragen:”Was gehört zu einer gelungenen Karriereseite?”
Lesen Sie sich einfach meinen letzten Artikel durch: Die Karriereseite als Magnet: So erstellen Sie eine überzeugende Karriereseite.

Am Ende dieses Artikels finden Sie eine Checkliste, sodass ein kleiner Überblick genügt um Ihre Karriereseite auf Vordermann zu bringen.

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Die Studie, mit den 3 Besten.

Das jährliche Potentialpark Ranking bewertet Arbeitgeber anhand ihrer digitalen Aktivitäten rund um Employer Branding und Recruiting. Die Analyse stützt sich auf über 300 unterschiedliche Kriterien. Dieses Jahr wurden 141 deutsche Unternehmen unter die Lupe genommen und insgesamt nahmen Zehntausende Studierende sowie Absolventen in 117 Ländern an der Umfrage teil.

Die aktuelle Potentialpark-Studie zeigt: Fast ein Viertel (24 Prozent) aller Teilnehmer hat sich nach dem Besuch einer Karrierewebseite schon mal gegen ein Unternehmen entschieden, obwohl vielleicht das Unternehmen gepasst hat oder es eine offene Stelle gab. Die Karriere-Webseite entscheidet, ob der Besucher zum Bewerber wird. Doch wenn es um die optimale Candidate Experience geht, haben viele Unternehmen noch Nachholbedarf. 

Zwei Dinge sind entscheidend: Einerseits die authentische Präsentation der eigenen Arbeitgebermarke und andererseits die komfortable Gestaltung der Kontaktpunkte mit Blick auf die individuellen Bedürfnisse der potenziellen Kandidaten.

Bevor sich Kandidaten bei einem Unternehmen bewerben, sammeln sie zunächst Informationen über Kultur und Werte, Benefits, Karriereperspektiven, Entwicklungsmöglichkeiten, Standorte etc. Wichtigste Informationsquelle ist dabei die Karriere-Webseite des Wunscharbeitgebers. Idealerweise findet hier der interessierte Schüler genauso wie der promovierte Ingenieur mit wenigen Klicks die für ihn relevanten Informationen.

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Platz 1: Fresenius

Zum achten Mal in Folge sicherte sich der Gesundheitskonzern Fresenius mit seiner Karriere-Webseite den Spitzenplatz. Die Antwort von Fresenius auf die individuelle Bewerberansprache ist der Bereich „Mein Fresenius“. Abhängig von der beruflichen Erfahrung und den Interessen der Kandidaten werden die Informationen in Form von Erfolgsstories, Videos, Bewerbungstipps, Testimonials etc. personalisiert zusammengestellt.

Zur erfolgreichen Platzierung von Fresenius trugen zudem die übersichtliche und optisch ansprechende Gestaltung, die schnelle Auffindbarkeit passender Jobangebote sowie der einfache und nachvollziehbare online-Bewerbungsprozess bei. Auch bei der Performance punktete der Gesundheitskonzern mit schnellen Ladezeiten und einer für Smartphones optimierten Seitengestaltung.

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Mit welchen Motiven sprechen Unternehmen ihre potenziellen Bewerber an? Inwieweit wird durch den Claim deutlich, warum sich Jobsuchende für diesen Arbeitgeber entscheiden sollten? Als Gewinner geht Ernst and Young (Wirtschaftsprüfer) auch in diesem Aspekt als gutes Beispiel voran. Der Claim „Building a better working world“ drückt Empathie für Mitarbeiter und potenzielle Bewerber aus. Die Wachstumsbedürfnisse Wertschätzung und Selbstverwirklichung werden damit direkt angesprochen.

Das ist das erste was man auf der Karriereseite zu lesen/sehen bekommt:

„Wir bringen außergewöhnliche Talente wie Sie zusammen, um gemeinsam Dinge voranzutreiben und entscheidend besser zu machen. Dafür stehen wir mit unserem Leitsatz „Building a better working world“.

Bild05:Ernst&Young_Karriereseite

Mitarbeiter sollen selbst zu Wort kommen und ihre Arbeitserlebnisse teilen. Das ist wesentlich wirkungsvoller, als wenn über sie erzählt wird. Der Stahlriese Thyssenkrupp lässt Bewerber ihre potenziellen Kollegen kennenlernen. „Ich wollte immer in einem großen Unternehmen arbeiten und habe von einem Beruf geträumt, der mir Spaß macht und in dem ich Dinge erreiche, auf die ich stolz sein kann. Und was soll ich sagen: Ich hab’s geschafft.“ Der berufliche Werdegang von Lilian da Costa Alves wird neben vielen weiteren Geschichten mit Foto, Zitaten und Aussagen der Mitarbeiter vorgestellt.

Bild06: ThyssenKrupp_Karriereseite

 

Was haben die Besten gemeinsam?

Besonders für die Generationen Y und Z sind starke Grundsätze und eine ganzheitliche Vision ein wichtiger Faktor bei der Wahl des Arbeitgebers. Unternehmen sollten sie nicht als Buzzwords aufzählen, sondern stattdessen mit echten Einblicken unter Beweis stellen. Prinzipien und Vision müssen von innen heraus festgelegt und gelebt werden.

Die gute Nachricht: Das erfordert nicht zwangsläufig das Budget eines Dax-Konzerns, sondern ist für Unternehmen aller Größen umsetzbar. Die Erfahrungen der eigenen Mitarbeiter in Form von Storys wiederzugeben, ist vor allem wirkungsvoll, wenn die Mitarbeiter selbst über ihren Alltag oder ihr Team erzählen. Neben etwas aufwändigen Formaten wie Videoproduktionen kann hier auch auf Fotostrecken oder Texte zurückgegriffen werden. Solange der Auftritt authentisch ist und den Antrieb der Marke widerspiegelt, kann Storytelling somit universell anhand dieser Kriterien umgesetzt werden.

So gelingt es auch Ihnen!

Versetzen Sie sich stets in die Lage Ihrer Kandidaten, denken Sie an deren Bedürfnisse, bieten Sie entsprechend relevante Informationen, bleiben Sie authentisch und ehrlich, analysieren Sie ihre Webstatistiken und bieten Sie Unterhaltung und positive Erfahrungen auf Ihrer Karriereseite. Die Bewerber werden immer anspruchsvoller, so müssen HR-Verantwortliche lernen damit umzugehen als auch konsequent darauf einzugehen.

Hier finden Sie meine Checkliste damit auch Sie bald zu den Unternehmen gehören die ganz oben im Ranking stehen: Checkliste Karriereseite

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Gerne stehe ich Ihnen helfend zur Verfügung und zusammen erschaffen wir einen wahren Bewerbermagneten.

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